Familien

Psychotherapie

Wir behandeln kleine und grosse Menschen und ihre Familien in psychisch belastenden Lebenssituationen – jeden Menschen in seiner Einmaligkeit.

Behandlungsgründe

  • Belastungen im Rahmen körperlicher oder geistiger Behinderung
  • Belastungen im Rahmen von Neurodiversität, insbesondere ADS/ADHS und Autismus-Spektrum
  • Belastungen im Rahmen chronischer oder schwerer Krankheit

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  • Kommunikationsstörungen und Entwicklungsverzögerungen
  • Soziale, kommunikative oder stereotype Besonderheiten
  • Aggressives oder anderes herausforderndes Verhalten
  • Verweigerungsverhalten in Familie, Schule oder Institution.
  • Schulprobleme, Lernstörungen und Leistungsblockaden
  • Belastungen bei schulischer Integration oder beruflicher Eingliederung
  • Psychische Belastungen wie Depression, Ängste oder Lernängste
  • Traumatische Erfahrungen sowie Gewalt- oder Übergrifferfahrungen
  • Belastungen durch familiäre Veränderungen wie Scheidung oder Adoption
  • Essstörungen oder selbstverletzendes Verhalten

Vorgehen

Die Therapie erfolgt einem standardisierten Prozess. Hier ein Überblick.

Erstgespräch (ca. 90 Minuten, mit Eltern)

Das erste Gespräch findet mit den Eltern oder Bezugspersonen statt – ohne das Kind. Sie erzählen uns, was Sie bewegt: die Geschichte Ihres Kindes, seine Stärken und die aktuellen Schwierigkeiten. Wir erklären, wie wir arbeiten, und besprechen gemeinsam, wie es weitergehen soll.

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Wöchentliche Therapiesitzungen (45 – 60 Minuten, mit dem Kind)

Die Therapie findet in der Regel einmal pro Woche in Zürich statt. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse und Stärken Ihres Kindes. Jüngere Kinder arbeiten spielerisch und kreativ – denn Spielen ist für Kinder die natürlichste Form, sich auszudrücken und etwas zu verarbeiten. Bei Jugendlichen stehen das Handeln und allenfalls das Gespräch stärker im Vordergrund. Die Betroffenen selbst bestimmen das Tempo.

Elterngespräche und systemischer Einbezug

Die Therapeutin bzw. der Therapeut bleibt regelmässig mit den Eltern in Kontakt. Wir besprechen den Verlauf und was Sie zuhause und in der Schule verändern können. Dabei beziehen wir – mit Ihrem Einverständnis – auch Lehrpersonen und zusätzliche Fachpersonen mit ein.

Dauer der Therapie

Wie lange eine Therapie dauert, hängt vom Kind, seinem Tempo und seinem Umfeld ab. Leichtere Belastungen lassen sich oft in 10–20 Sitzungen begleiten; komplexe Situationen erfordern eine längerfristige Begleitung. In gewissen Fällen raten wir von einer Psychotherapie ab und empfehlen stattdessen eine Beratung der Eltern und Bezugspersonen. Den Verlauf besprechen wir stets gemeinsam mit Ihnen.

Kosten

Je nach individuellen Gegebenheiten kommen für die Kostendeckung der Psychotherapie unterschiedliche staatliche oder private Kostenträger in Frage.

Abrechnungsmodelle

Spielzeit: Aufgehoben in einem wertschätzenden Umfeld.

Abklärung/Diagnostik

Eine sorgfältige diagnostische Abklärung bildet die Grundlage, um Ihr Kind gezielt und bedürfnisorientiert unterstützen zu können. Sie hilft, Stärken und Schwächen sichtbar zu machen, mögliche Ursachen für Schwierigkeiten zu erkennen und passende Hilfestellungen einzuleiten.

Erst wenn klar ist, welche Entwicklungsbesonderheiten zu Ihrem Kind gehören, kann sein Umfeld angemessen auf seine Vielfalt und besonderen Bedürfnisse eingehen.

Kontextsensitive Diagnostik bei Behinderung

Für Menschen mit Behinderung sind wir auf kontextsensitive Diagnostik spezialisiert. Dabei ist die genaue Kenntnis der vorliegenden Behinderung entscheidend, um psychologische Auffälligkeiten korrekt einzuordnen und von behinderungsbedingten Merkmalen abzugrenzen.

Abklärungsbereiche

  • Autismus-Spektrum (ASS)
  • Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit (ADS/ADHS)
  • Lese– und Rechtschreibung (LRS)
  • Bindungsverhalten
  • Depressionsinventar
  • Handelnde und logische Intelligenz (IQ)

Vorgehen

Die diagnostische Abklärung folgt einem standardisierten Prozess. Hier ein Überblick

Erstgespräch (ca. 90 Minuten, mit Eltern)

Im Erstgespräch erheben wir ausführlich die Vorgeschichte und aktuelle Situation Ihres Kindes und der Familie. Dabei schildern Sie uns Ihr Anliegen sowie wichtige Entwicklungs- und Familienaspekte.

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Diagnostische Erhebung

Für eine umfassende diagnostische Abklärung planen wir in der Regel 3–5 Termine ein. Dabei verbinden wir wissenschaftlich fundierte Verfahren mit einer individuellen, einfühlsamen Begleitung – im Sinne der Spielzeit-Haltung, jedes Kind in seiner Einzigartigkeit zu sehen.

Elterngespräche und systemischer Einbezug

Die Therapeutin bzw. der Therapeut bleibt regelmässig mit den Eltern in Kontakt. Wir besprechen den Verlauf und was Sie zuhause und in der Schule verändern können. Dabei beziehen wir – mit Ihrem Einverständnis – auch Lehrpersonen und zusätzliche Fachpersonen mit ein.

Dauer der Diagnostik und Abschlussgespräch

Im Zeitraum von ca. 6-8 Wochen wird je nach individueller Fragestellung die Diagnostik abgeschlossen. Zum Abschluss gehen wir die Ergebnisse der Diagnostik in der gemeinsamen Besprechung verständlich mit Ihnen durch. Sie erhalten einen ausführlich Abklärungsbericht und weiterführende Informationen.

Nach dem Abschlussgespräch haben Sie die Möglichkeit einer Elternberatung in der Spielzeit um das Diagnoseverständnis oder mögliche Massnahmen in der Familie sowie der Schule zu besprechen.

Kosten

Je nach individuellen Gegebenheiten kommen für die Kostendeckung der Diagnostik unterschiedliche staatliche oder private Kostenträger in Frage.

Abrechnungsmodelle

Elternberatung

Unsere psychologische Elternberatung richtet sich an Familien, deren Kinder durch Behinderung, Neurodiversität, Krankheit, Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten oder belastende Lebensereignisse besonders gefordert sind.

Schwerpunkte

Nach der Feststellung einer Behinderung, einer Erkrankung oder einer Diagnose beraten wir Sie auch bei Unsicherheit oder bei Fragen zur schulischen Integration, zu weiterführenden Angeboten oder bei Fragen möglicher psychologischer Behandlungen.

Gemeinsam diskutieren wir fachliche Perspektiven, suchen nach alltagstauglichen Wegen im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen, Krisen oder Konflikten – und stärken dabei Ihre elterlichen Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten.

Themen in der Elternberatung

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  • Auffällige oder herausfordernde Verhaltensweisen im Alltag
  • Interventionen nach Krisen, «Meltdowns» oder Eskalationen
  • Soziale Schwierigkeiten und Auffälligkeiten
  • Umgang mit Behinderung, Neurodiversität oder chronischer Krankheit
  • Verdacht auf oder Diagnose einer Neurodiversität (Autismus-Spektrum, ADHS, LRS)
  • Unsicherheit nach einer Diagnose und Fragen zu möglichen nächsten Schritten
  • Allgemeine psychologische Fragen zur kindlichen Entwicklung
  • Psychologische Fragen zur schulischen Integration und integrierten Sonderschulung (ISR)

Vorgehen

Die Elternberatung folgt einem klaren Ablauf – persönlich, gezielt, alltagsnah.

Erstgespräch (ca. 90 Minuten, mit Eltern)

Im Erstgespräch erheben wir ausführlich die Vorgeschichte und aktuelle Situation Ihres Kindes und der Familie. Dabei schildern Sie uns Ihr Anliegen sowie wichtige Entwicklungs- und Familienaspekte.

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Vorbereitung

Vor dem ersten Gespräch erhalten Sie unseren Beratung-Vorfragebogen. Vorhandene ärztliche oder schulische Berichte nehmen wir gerne entgegen – so können wir Ihre Situation vorab einordnen und die gemeinsame Zeit gezielt nutzen.

Erstes Gespräch / weitere Gespräche (60- 90 Minuten)

Das Erstgespräch findet vor Ort in Zürich mit der Stellenleitung und beiden Elternteilen statt – in Ausnahmefällen auch online. Auf Basis des Vorfragebogens und Ihrer Unterlagen entwickeln wir eine erste psychologische Einschätzung und skizzieren konkrete Handlungsmöglichkeiten — für zuhause, in der Schule oder in der Institution.

Bei Bedarf begleiten wir Sie mit weiteren Gesprächen bei der Umsetzung: mit Coaching, Feedback und Anpassungen – damit Veränderungen im Alltag auch tragen.

Dauer

Oft genügen ein bis zwei Gespräche. Bei komplexeren Anliegen ­– Behinderung, Neurodiversität, schulische Integration – kann eine längere Begleitung der Eltern sinnvoll sein.

Kosten

Die Kosten für das erste Beratungsgespräch sowie die dafür notwendige Vorbereitung sind selbst zu decken und werden nach Aufwand berechnet (CHF 160/60 Minuten).

  • Für die Vorbereitung und Verarbeitung aller eingereichten Daten wird im Schnitt 60 Minuten verrechnet.
  • Möglichkeiten zur Kostendeckung für darauffolgende Sitzung werden im ersten Beratungsgespräch abgesprochen.